Deutschlands Beste Klinik-Website
In Zusammenarbeit mit dem GIT-Verlag („Management und Krankenhaus“) und Novartis Pharma als Sponsor und Initiator findet seit 2003 jährlich der Wettbewerb „Deutschlands Beste Klinik-Website“ statt. Seit 2005 wird das Projekt vom Heidelberger Institut wissenschaftlich betreut und geleitet.Im Zeitalter der Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft sollen die Kliniken wach gerüttelt werden und auf die Notwendigkeit der Erstellung und richtigen Pflege einer Webseite hingewiesen werden. Denn immer mehr Patienten orientieren sich auch online über die zur Verfügung stehenden Kliniken und eine schlechte oder gar fehlende Webseite trägt nicht zur guten Reputation einer Klinik bei. Oft entscheidet sich der Patient dann, unabhängig von der Qualität der Klinik selbst, für die Klinik, dessen Webseite ihm am meisten entgegenkommt, ihm beispielsweise verständlich erklärt, was ihn erwartet oder was er zu beachten hat. So ein Service am Kunden wird gerne angenommen und trägt zu einem verbesserten Dialog zwischen Arzt und Patient bei.
Die Steigerung des Niveaus der Webseiten und die stetig wachsende Teilnehmerzahl bezeugen den großen Erfolg des Wettbewerbs.
Der Wettbewerb „Beste Praxiswebseite“ soll nach der ersten Durchführung 2006 im Jahr 2009 wieder aufgenommen werden.
Die Prämie
Der Gewinner erhält eine Urkunde und darf wie die anderen Platzierten der Top Ten ein Siegel auf seiner Webseite platzieren. Außerdem erhält er eine ausführliche Beratung.Darüber hinaus erhalten alle teilnehmenden Kliniken seit 2008 den „Individuellen Leitfaden für Online-Marketing“, in dem nicht nur allgemeine Informationen aufgeführt sind, sondern auch die Bewertung ihrer eigenen Webseite und Verbesserungsvorschläge zu finden sind.
Der Bewertungsprozess
Nach Eingang der Anmeldungen wird ein Team von 5–6 Gutachtern zusammengestellt. Jeder Gutachter bewertet einen Bereich der Webseiten. Beispiel: der Gutachter für das Design bewertet die Farben, Schriften, Lesbarkeit, Qualität von Fotos, Einsatz von Illustrationen, Corporate Design im Detail sowie Bedienung und Technik als Gesamtnote. Alle anderen Gutachter führen die Bewertung der Webseite analog für Ihren Fachbereich durch. Medizinische Informationen für Patienten werden von Nichtmedizinern, Informationen für Zuweiser von Ärzten bewertet. Am Ende liegen für jeden Bereich der Webseite die Einzelbewertungen vor, die für jeden Teilbereich zu einem ersten Ergebnis summiert werden (beispielsweise ein Score für Design, einer für Bedienung etc.). Aus allen Einzelbewertungen wird dann der Endwert berechnet. Dabei werden die Merkmale höher bewertet, die für Patienten wichtiger sind, so zum Beispiel medizinische Informationen.Material und Methodik
Beim Wettbewerb werden die Webseiten nach den »MiM (Marketing in der Medizin) - Kriterien« der Universität bewertet. Diese Kriterien beinhalten dieses Jahr mehr als 100 Einzelmerkmale, die alle einzeln geprüft werden.
Schaubild über den Anstieg der Teilnehmerzahl (lila) und der Bewertungskriterien (orange)