Kriterien
Die Kriterien für die Bewertung der Webseiten basieren auf den wissenschaftlichen Arbeiten der Studie MiM und der Nachfolge-Studie MMA. Jährlich werden die Kriterien überarbeitet und erweitert. Von initial 20 Kriterien ist die Zahl auf 95 einzelne Kriterien angewachsen. In 2008 wird die 100er-Marke erstmals überschritten werden. Dabei werden zum einen die wechselnden Anforderungen der Zielgruppen berücksichtigt als auch die Erweiterungen des Internets.Die Kriterien für die Gutachter
Es gibt mehrere Bereiche, die von speziell ausgewählten Gutachtern analysiert werden. Dazu zählen:- Design
- Bedienung
- Kreativität
- medizinische Inhalte
- organisatorische Inhalte
- Informationen für Zuweiser
- Einsatz von Techniken des Web
- Onlinemarketing
- Informationsqualität, wie Objektivität, Verständlichkeit
Alle Kriterien werden mittels einer ordinalen Skala (Schulnoten) oder nominativ (vorhanden / nicht vorhanden) bewertet. Beim Design werden unter anderem der erste Eindruck der Startseite, die farbliche Gestaltung, das Schriftbild / die Typograhie, Qualität und Auswahl der Abbildungen sowie das gesamte CD bewertet. In der Usability finden die Steuerungsmöglichkeiten über die Webseite, das Vorhandensein von Buttons auf der Webseite, Orientierungshilfen und der gesamte logische Aufbau Berücksichtigung. Ebenso werden die Barrierefreiheit und die Möglichkeit des Ausdruckes etc. mit einer ordinalen Skala bewertet. Größter Komplex sind die Inhalte der Webseite, die nach Zielgruppen getrennt analysiert werden. Im Zentrum stehen dabei die medizinischen Informationen inklusive der Illustrationen. Aber auch ein Glossar oder die Möglichkeit des Downloads von Medizintexten werden von den Gutachtern geprüft. Dabei werden die Gutachter nach Zielgruppe ausgewählt; Inhalte für Ärzte / Einweiser werden auch von einem Arzt analysiert und bewertet. Neben den medizinischen Hauptinformationen finden die organisatorischen Inhalte Berücksichtigung bei der Ermittlung des Endwertes der Webseite. Dazu zählen Lebensläufe und Bilder ebenso wie Checklisten oder Anfahrtsskizzen. Serviceleistungen für Patienten oder Ärzte, Onlineformulare, Downloadmöglichkeiten etc., werden gesondert bewertet. Dabei werden die Techniken des Web 2.0 mit Blogs, PodCasts, VR, Community-Möglichkeiten etc. einzeln analysiert und geprüft. Wie die Webseite - technisch betrachtet - vermarktet wird, wie das Ranking ist und wie die Meta-Tags gesetzt werden, findet im Bereich Onlinemarketing Berücksichtigung. Abzüge gibt es bei technischen Problemen, veralteten Seiten, langen Ladezeiten, nicht abstellbarer Musik und toten Links. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die rechtliche Analyse, die aber keinen direkten Niederschlag im Endscore zur Folge hat.